Am 1. Juli 2000 vollzog die SpVgg Herten die lange angestrebte Fusion mit der DJK 07/26 Herten, die 1971 durch die Fusion des 1907 gegr√ľndeten Vereins DJK Rot-Wei√ü Herten und dem 1926 gegr√ľndeten Vereins Teutonia Herten-S√ľd entstanden war. Die DJK SpVgg Herten 07 √ľbernahm den Platz der SpVgg in der Kreisliga A und schaffte im Jahre 2004 den Aufstieg in die Bezirksliga. Nach dem direkten Wiederabstieg schafften die Hertener 2008 den erneuten Aufstieg in die Bezirksliga. Seit dem Abstieg im Jahre 2017 spielt der Verein in der Kreisliga A. Mit Phil Neumann brachte die DJK SpVgg einen sp√§teren Profi hervor.


Geschichte des Vorgängervereins, die Spvgg. Herten
Im Jahre 1912 wurde der SpV Herten 12 gegr√ľndet. 1929 und 1932 wurde die Mannschaft Westfalenmeister und erreichten dadurch die Endrunde um die Westdeutsche Meisterschaft. Der Verein wurde 1933 in die neu gegr√ľndete Gauliga Westfalen aufgenommen. Die Spielzeiten 1934/35 und 1936/37 waren die erfolgreichsten der Vereinsgeschichte. Beide Male belegte die in der Kampfbahn Katzenbusch beheimatete Mannschaft den vierten Platz. Dreimal konnten die Hertener dem als ‚Äěunschlagbar‚Äú geltenden FC Schalke 04 ein Unentschieden abkn√∂pfen. 1939 musste die Mannschaft absteigen und kehrte in der Saison 1941/42 f√ľr ein Jahr zur√ľck.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Mannschaft in die Landesliga aufgenommen, der alle Gauligisten der Jahre 1939 bis 1945 angeh√∂rten. Nachdem 1947 die Oberliga West verpasst wurde, fusionierte die SpV mit Concordia Herten zur SpVgg Herten 07/12. Unter diesem Namen gelang auf Anhieb die R√ľckkehr in die Landesliga und 1949 die Qualifikation f√ľr die II. Division. Dort spielte die Mannschaft mit unterschiedlichem Erfolg. In der Saison 1954/55 verpassten die Hertener als Vierter den Aufstieg in die Oberliga nur um einen Punkt. 1962/63 erreichte die SpVgg mit dem dritten Platz die beste Platzierung in der II. Division und qualifizierte sich f√ľr die neu eingef√ľhrte Regionalliga West.

Am letzten Spieltag der Saison 1963/64 verlor die Mannschaft durch einen Handelfmeter in der Schlussminute beim VfB Bottrop und musste absteigen. Die R√ľckkehr in die Regionalliga wurde verpasst und 1972 folgte gar der Abstieg aus der Verbandsliga. Die sportlich Talfahrt setzte sich mit dem Abstieg aus der Landesliga 1976 fort. Drei Jahre sp√§ter stiegen die Hertener noch einmal in die Landesliga auf und wurden dort 1981 Dritter. 1989 stieg die Mannschaft wieder in die Bezirksliga ab und musste f√ľnf Jahre sp√§ter den Gang in die Kreisliga A antreten.[2] Die finanziellen Probleme konnten durch ein von Rudi Assauer, der in den fr√ľhen 1960er Jahren f√ľr die SpVgg Herten spielte, organisiertes Freundschaftsspiel gegen Schalke 04 beseitigt werden.
Rollhockey
Neben den Fu√üballern stellte die SpVgg Herten auch eine erfolgreiche Rollhockeyabteilung, die viele Jahre in der 1967 gegr√ľndeten Bundesliga spielte. Die Mannschaft wurde 1951, 1955, 1956, 1957, 1961, 1964, 1965, 1970 und zuletzt im Jahre 1979 deutscher Meister und ist damit der vierterfolgreichste Verein Deutschlands. Die Abteilung spaltete sich mittlerweile unter dem Namen Rollsport Spielvereinigung Herten ab.



Gegr√ľndet: 2000
Vereinsfarben: rot-gr√ľn-wei√ü
Sportarten: Fußball, Turnen
Abteilungen: Jugendfußball (Junioren u. Juniorinnen),
                          Seniorenfußball (Senioren u. Frauen),
                          Alte Herren,
                          Altligafußball,
                          Turnen
Adresse: Katzenbuschstr. 1-3, 45699 Herten